Der erste Tag der re:publica ist - jedenfalls für mich - jetzt beendet. Von 2.500 Besuchern wird gesprochen, die meisten davon Blogger, jeder zumindest auf irgendeine Art im Social Web aktiv. Denkt man zurück an die Anfänge der re:publica als kleine Bloggerkonferenz in der Kalkscheune, so hat sich die deutsche Bloggerszene stark professionalisiert und es macht Spaß zu sehen, wie sich alle hier in Berlin treffen, um sich auch ein mal persönlich auszutauschen.

Das Programm an sich hat mich schon im Vorfeld nicht vom Hocker gehauen. Darum habe ich heute auch nur die Keynote von Jeff Jarvis, irgendein Feministinnen-Panel und den kurzen Vortrag von Sascha Pallenberg mitgenommen.
Jeff Jarvis ist mit seiner typisch amerikanischen Art immer unterhaltsam und in Sachen Selbstvermarktung kann man sicher etwas von ihm lernen. Er referierte über das deutsche Paradoxon, dass man hierzulande kein Problem mit einer gemischten Sauna hat, aber das Auto von Google Street View sabotiert.

Jeff Jarvis auf der re:publica 2010

Zum Panel über feministische Netzkultur kann ich eigentlich gar nichts sagen, so wirklich habe ich das alles nicht verstanden ...
Ähnlich unterhaltsam war Sascha Pallenberg, wenngleich er die Frage wie man Blogs monetarisieren kann für viele im Saal nicht beantwortet hat. Nicht jeder möchte oder kann mit seinem Blog seinen Lebensunterhalt verdienen. Viele wären eher daran interessiert, mit ihren Blogs ein paar Euro extra im Monat zu verdienen.
Aber darum waren wir von mokono ja da und haben fleißig unsere Bloggen ist Mehrwert Aufkleber verteilt:

Bloggen ist Mehrwert.

Mein Fazit bislang: Auf der re:publica 2010 tummeln sich viele interessante Leute. Alleine darum lohnt es sich schon, dabei zu sein. Morgen bin ich noch einmal dort, allerdings nur bis zum frühen Nachmittag. Wer also noch eine Runde mit mir sprechen möchte, kann sich gerne bei mir melden.